Worms

Demokratie braucht den Wechsel

„Kein Kandidat der AfD – Trotzdem auch bei der Stichwahl wählen gehen.“

Kissel hat selbst bei den eigenen Genossen den Rückhalt verloren

Die Wormser AfD gratuliert Adolf Kessel zum Platz 1 beim 1. Wahlgang der Oberbürgermeisterwahl. Sensationell findet die AfD das Ergebnis des dritt platzierten Peter Englert, der nur 1,4 Prozentpunkte hinter dem Amtsinhaber Kissel gelandet ist und damit leider ganz knapp die Stichwahl verpasst hat. Kissel der vor 8 Jahren im ersten Wahlgang noch 46% erhalten hatte, wurde mit diesmal nur 21,9 % nach Ansicht der AfD auch für seine Arroganz abgestraft. „Die Kommentierung des Wahlergebnisses durch den SPD Unterbezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Guth zeigt, dass der noch amtierende SPD-Oberbürgermeister selbst bei seinen eigenen Genossen den Rückhalt verloren hat“, so der AfD Pressesprecher Ludger Sauerborn.

AfD auch ohne eigenen Kandidaten weiter aktiv

Die AfD kündigt an, auch ohne eigenen OB-Kandidaten bis zur Stichwahl weiter aktiv zu sein. Die Restbestände des in einer Auflage von 20.000 Exemplaren gedruckten Flyers „Stoppt den Roten Filz! Demokratie braucht den Wechse!“ werde bis zur Stichwahl weiter verteilt und lande damit in fast allen Wormser Haushalten. In kleinerer Auflage verteilt die AfD ihr Flugblatt „Wir fragen – Sie antworten im Wahllokal! Welche Art von Oberbürgermeister brauchen wir? Diese zweiseitige „Wahlhilfe“ kann auch als PDF-Datei  unter  ludger.sauerborn@afd-worms.de angefordert werden.

Bei der Stichwahl am 18. November sollten die Wählerinnen und Wähler sieben Fragen mit ihrem Kreuz in der Wahlkabine beantworten, meint die AfD:

  • Sind weitere 8 Jahre des Amtsinhabers, und damit „24 Jahre Kissel am Stück“ sowie insgesamt ununterbrochen 40 Jahre SPD Vorherrschaft gut für unsere Stadt oder brauchen wir einen demokratischen Wechsel?
  •  
  • Wollen wir einen „Sonnenkönig“ oder sollte der Oberbürgermeister sich als  „Diener des Volkes“ verstehen?
  •  
  • Muss ein guter OB auch manchmal unüberlegte Schnellschüsse abgeben oder sollte er sich erst umfassend informieren und den Bürgern zuhören, dann nachdenken, und schließlich abwägend entscheiden?
  •  
  • Sollte ein OB in erster Linie „Parteisoldat“ sein oder sich als „Bürgermeister für alle“ verstehen?
  • Sollte in der Verwaltung Parteibuchwirtschaft oder das Leistungsprinzip vorherrschen?
  •  
  • Brauchen wir in unserer Stadt Denkverbote und eine „Sprachpolizei“ oder einen breiten demokratischen Diskurs?
  •  
  • Sollte die Personalführung in der Stadtverwaltung gekennzeichnet sein durch Schikanen und Existenzbedrohung für politisch anders als der OB denkende  oder sollten die Arbeitnehmerrechte für alle gelten?
  •